Das faule Leben ist vorbei! Wir starten mit der Arbeit.


Nachdem sich auch Diwi bis Freitag (21.08.09) halbwegs beruhigt hatte, wollte ich mit etwas Arbeit starten.
Schließlich will ich ihn langsam an die Arbeit gewöhnen und auch Kondition bei ihm (und mir :)) aufbauen. Da Tanja und Co. noch da sind, beschließe ich zu longieren, denn Chico geht spazieren. Und den ersten Spaziergang wollte ich alleine machen, da ich ich mir dadurch erhoffte, daß die beiden nicht zu sehr aneinander kleben.

Also wieder etwas Neues: Wie würde sich Joschi longieren lassen?

Erstmal wurde er ausgiebig geputzt, das genießt er jedesmal sichtlich. Dann lässt er immer die Unterlippe, die Ohren und die Augenlider hängen.
Joschi ahnt schon, daß irgendetwas anderes kommt, denn ich habe meinen Kappzaum mitgebracht, und der wird nun angepasst. Er sitzt etwas locker, da muß die Lochzange ran. Die Sache mit dem Gebiss einschnallen funktioniert nicht, denn die Befestigungsriemen sind zu lang und nicht verstellbar. Doof. Aber an diesem Freitag würde für Schritt und Trab an der Longe der nackige Kappzaum reichen. Sobald es an die Richtige Arbeit geht, kommt eine Trense unter den Zaum.

Joe schaut auf dem Platz erstmal etwas wirr, aber er versteht dann sofort, was er tun soll. Er zieht im Normalfall auch nicht an der Longe und läuft brav um mich herum. Lediglich als Chico zum Spaziergang aufbricht und laut wiehernd am Platz vorbeikommt, startet er einmal durch und dreht zwei Runden im Kreuzgalopp, aber er beruhigt sich sehr schnell wieder.

Joschi im Kreisverkehr

Joschi im Kreisverkehr

Tadellos funktioniert das „Hochschalten“ in den Trab, das macht er auf den Punkt, der Bremsweg dauert unter Umständen eine halbe Runde, aber es geht. Das wird bestimmt beim nächsten Mal schon besser.

Nach dem Longieren gibt es wieder eine Dusche und auch eine Karotte. Joschi sah sehr zufrieden aus, als ichihn in den Stall zurück bringe. Und lecker Heu ist auch schon da.

Für den Samstag habe ich mir einen Spaziergang auf den Plan geschrieben.

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